Bereits in einem Beitrag aus dem Jahr 2015 habe ich über die Bedeutung der technischen Wartung einer Internetseitegeschrieben. Neben dem technischen und inhaltlichen Aspekt der Wartung, habe ich auch den rechtlichen Aspekt angesprochen. Falls durch den Besuch der Webseite beispielsweise der PC des Webseitenbesuchers „verschadcodet“ wird, haftet der Seitenbetreiber, der seine Seite nicht wartet.

Vielen Webseitenbetreibern ist das nicht klar oder sie wollen es nicht wahrhaben. Viele denken, dass es mit der Erstellung der Webseite getan ist. Dem ist leider nicht so.

Ich frage mich nur warum. Die Webseite ist in vielen Fällen der Ersatz eines Ladenlokals. Falls ein solches betrieben werden würde, würden Energiekosten, Reinigungskosten und andere Kosten REGELMÄßIG anfallen. Webseitenbetreiber denken oft, dass ihre Seite nicht gehackt werden wird. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass die Seite bedroht werden wird, wenn eingesetzte Software nicht aktualisert wird, ist sehr hoch oder besser gesagt: extrem hoch.

Die Folgen, wenn keine technische Wartung erfolgt:

Die harmloseste Folge: Eine mit schadcode behaftete Internetseite muss kurzzeitig vom Netz genommen und „gereinigt“ werden, bevor sie wieder online gehen kann.

Die schlimmste Folge: Komplette Streichung aus dem Index der Suchmaschinen.

In jedem Fall ist ein Schaden entstanden: Imageverlust, direkter finanzieller Verlust, viel Arbeit. Das hätte man vermeiden können, wenn man z.B. einen Spezialisten mit der regelmäßigen technischen Wartung beauftragt.

Warum ist ein Wartungsvertrag empfehlenswert?

Je nachdem, welche und wieviele Plugins in einer Webseiteninstallation vorhanden sind, kann es vorkommen, dass es täglich Updates gibt. Nein, es gibt nicht täglich Updates vom eigentlichen System wie z.B. WordPress. Die Plugins haben andere Updateintervalle. Manche davon mehrmals pro Woche. Vor jedem Update ist ein Backup unbedingt zu empfehlen, da es unter Umständen sein kann, dass nach einem Backup die Seite nicht mehr läuft. Schon alleine deshalb, sollte die Wartung nicht in Eigenregie von Laien durchgeführt werden.