Marketing beinhaltet alle Aktionen / Handlungen eines Unternehmens, den Umsatz, den Unternehmenserfolg positiv zu beeinflussen. Sämtliche Handlungen des Unternehmens werden konsequent und zielgerichtet an den Bedürfnissen des Marktes ausgerichtet. Hierfür gibt es diverse Marketing-Instrumente.

Marketing ist mehr als einfache Reklame

Und: Wir sind uns einig, dass Marketing schon immer mehr war und ist als nur einfache Reklamewerbung. Ein gutes Marketing-Konzept berücksichtigt die Bedürfnisse des Marktes (Kunden und Mitbewerber) und auch die stetigen Veränderungen – immer mit dem Ziel der Sicherung und Erweiterung des Unternehmenserfolgs.

Je größer ein Unternehmen ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass Marketing institutionalisiert ist. Es existiert dann eine Marketingabteilung. Wie viele Personen eine Marketingabteilung umfasst, hängt von der Größe des Unternehmens ab.

Aktive Kommunikation

Marketing als Aufgabe ist aktive Kommunikation mit Kunden, Partnern, Mitbewerbern und allen im Unternehmen tätigen Menschen. Voraussetzung für zielgerichtete und effektive Kommunikation ist, dass zweckmäßige Informationen in der richtigen Menge und Qualität zum richtigen Zeitpunkt und am richtigen Ort zur Verfügung stehen. Ohne diese Informationen ist Marketing nicht möglich.

Die Marketingabteilung als interner Dienstleister

Die Marketingabteilung ist und darf keine Inselabteilung sein, sondern muss sich vielmehr als interner Dienstleister verstehen, der den Erfolg diverser anderer Abteilungen im Unternehmen und damit den gesamten Unternehmenserfolg unterstützen soll. Die Marketingabteilung hat daher in der Regel viele Schnittstellen zu anderen Abteilungen, bei denen es zu Reibungsverlusten / Konflikten kommen kann. Reibungen sind generell nichts Schlechtes und können unter Umständen einen kreativen Prozess fördern. Überwiegt allerdings in der Kommunikation die Beziehungsebene und nicht die Sachebene, dann können Sie davon ausgehen, dass es sich bei den Reibungen um echte Verluste handelt.

Diese Reibungsverluste müssen von vornherein so gering wie möglich gehalten werden. Gelingt es, diese Reibungsverluste zu minimieren, dann erhält die Marketingabteilung Zugang zu informalen Informationspools, die in den Fachabteilungen vorhanden sind. Diese informalen Informationspools enthalten sehr wichtige und vor allen Dingen detaillierte Informationen für den Entscheidungsprozess im Marketing und damit für den Unternehmenserfolg.

Mit der Minimierung von Konflikten und Reibungsverlusten gewinnen Sie also weiterhin einen informativen Mehrwert, mit dem Sie gegenüber Ihren Mitbewerbern immer einen Schritt voraus sind.

Der Unternehmenserfolg wird langfristig gesichert und auch eventuelle Krisen können besser aufgefangen und bewältigt werden.

Im Laufe meines Lebens habe ich viele unterschiedliche Marketingabteilungen kennengelernt. Manchmal bestand sie nur aus dem Firmenchef, manchmal nur aus einer Person und in großen Unternehmen aus vielen unterschiedlichen Spezialisten zu Marketingfragen. Wichtig ist, dass Sie erkennen, dass Marketing erforderlich ist. Einer meiner Chefs sagte mal zu mir: „Das neumodische Gedöns „Marketing“ das brauchen wir nicht.“ Er war Prokurist und Verkaufsleiter. Das war damals direkt nach meinem Studium. Ich fand es klüger ihm nichts zu erwidern. Innerlich sagte ich zu mir: „Wenn der wüsste. Er macht nichts anderes als Marketing – nach innen und nach außen. Jede Handlung von ihm ist eine Marketingaktion. Also, bevor Sie sich zu solchen Aussagen hinreißen lassen, überlegen Sie erst einmal was Marketing ist. Die Marketingabteilung ist es, die in Betrieben nicht so gerne gesehen ist. Einfach aus dem Grund, weil in dieser Abteilung sehr viel Geld eingesetzt wird und der Erfolg nicht direkt zuordenbar ist. Aber würden Sie kein Marketing betreiben, würden Sie wahrscheinlich weniger Umsatz tägigen.

Fazit

Egal wie gut und wie erfolgversprechend die Ideen der Marketingabteilung sind. Sind die Reibungsverluste in der Zusammenarbeit mit den Schnittstellen sehr hoch, nutzt die beste Marketingidee / -strategie nichts. Sehr wahrscheinlich kann sie dann nicht umgesetzt werden, weil es zu viel Widerstand im Unternehmen gibt. Der Erfolg der Unternehmung wird schließlich ernsthaft in Frage gestellt.

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